02.06. Andreas Göppel

Andacht
Nähme ich Flügel der Morgenröte

Nähme ich Flügel der Morgenröte
und bliebe am äußersten Meer,
würde auch dort deine Hand mit mir sein
und deine Hände mich halten, Herr.
Spräche ich: Finsternis möge mich decken
und Nacht statt Licht um mich sein,
wäre auch Finsternis nicht finster bei dir,
und die Nacht leuchtet wie der Sonnenschein.
Chorus
Denn Finsternis ist Licht bei dir,
und deshalb dank ich dir dafür,
denn du erforschst mein Herz, siehst meinen Sinn.
Nur du kennst meinen Weg und weißt, wer ich bin.
Vers 2
Ob ich sitze oder ob ich stehe,
du siehst meinen Tageslauf.
Du kennst die Tat, die kein Mensch wissen darf,
darum weckst du mein Gewissen auf.
Wo ich schweige und was ich sage,
nur du allein weißt den Grund.
Du kennst mein Herz das so böse ist;
trotzdem machst du mich gesund.
Chorus
Denn Finsternis ist Licht bei dir,
und deshalb dank ich dir dafür,
denn du erforschst mein Herz, siehst meinen Sinn.
Nur du kennst meinen Weg und weißt, wer ich bin.
Vers 3
Du hast mich wunderbar gemacht,
dafür danke ich dir, mein Herr.
Deine Augen, sie sahen mich schon,
dabei war ich doch noch gar nicht hier.
Meine Wege, sie sind dir bekannt,
du begleitest mich auf jedem Schritt.
Niemand und nicht kann mich trennen von dir,
du gehst immer mit mir mit.
Chorus
Denn Finsternis ist Licht bei dir,
und deshalb dank ich dir dafür,
denn du erforschst mein Herz, siehst meinen Sinn.
Nur du kennst meinen Weg und weißt, wer ich bin.
Vers 4
Wollte ich fliehen, du wärst bei mir.
Begreifen kann ich das nicht.
Ob ich im Himmel oder im tiefen Meer:
überall ist dein Gesicht.
Ob ich lebe oder ob ich sterbe:
Du bist ja immer gleich,
und dein Geist der macht mich bereit,
hinzuziehen in dein Reich.
Chorus
Denn Finsternis ist Licht bei dir,
und deshalb dank ich dir dafür,
denn du erforschst mein Herz, siehst meinen Sinn.
Nur du kennst meinen Weg und weißt, wer ich bin.
Christfried Wendt | Christoph Lange (Verse 1-2 und 4)